Netzwerkbildung





Netzwerkbildung im Kreisverband der Kleingärtner Gotha

Am 21.11.2019 fand unter Leitung des Präsidenten des Landesverbandes Thüringer Gartenfreunde e.V., Dr. Preuß, in den Räumen des Kreisverbandes Gotha, ein Treffen von verschiedenen Verbänden und Vereinen statt. Auch der Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Knut Kreuch und die Amtsleiterin Garten, Park- und Friedhofsamt der Stadt Gotha, Frau Hess, nahmen an der Veranstaltung teil. Ziel war es, ein Netzwerk zu bilden, um benachteiligten Menschen durch Schaffung von Arbeitsgelegenheiten, die Gelegenheit zu geben, mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten, durch eigenen Arbeit Erfahrungen zu sammeln, etwas Nützliches zu tun, sich an der frischen Luft körperlich zu betätigen und somit ihr eigenes Leben zu stabilisieren. Durch die Einbeziehung der Jugend in das Kleingartenwesen, kann diese zukunftssicher gemacht werden. Der Krügerverein e.V. in Apfelstädt hat bereits in den vergangenen Jahren in der KGA „Löwenzahn“ e.V. Gotha ein Projekt mit Langzeitarbeitslosen betrieben. Diese haben erfolgreich, unter Betreuung, 3 Gärten hergerichtet. Das Projekt wird im Jahr 2020 mit mehreren langzeitarbeitslosen Menschen fortgesetzt. Vertreter aus der KGA „Bergmannsfreud“ Altenburg und dem Verein INNOVA berichteten über ihren Erfahrungen bei der Betreuung von Menschen mit den verschiedensten Problemen. In Thüringen wurde am 30.09.2019 der Landesverband Schreberjugend gegründet. Ziel ist die Heranführung der Jugend an das Gärtnern, aber auch die sinnvolle Bewegung der Jugend in der Natur. Dazu werden Kooperationen mit Schulen eingegangen. Die Schüler können unter Anleitung von Gartenfreunden Fachberatern lernen. Der Landesverband Schreberjugend Thüringen wird sich auf der Grünen Woche in Berlin vorstellen. Er will Fördermittel beim Bund beantragen, um die Kinder- und Jugendarbeit zu fördern.

Das Fazit der Veranstaltung war:
Das Kleingartenwesen hat eine Verantwortung im Territorium. Klimaschutz beginnt vor der Haustür. Über die Netzwerkbildung werden viele Menschen einbezogen, um benachteiligten Menschen zu helfen. Das Interesse der Jugend am Kleingartenwesen muss geweckt werden. Die Gartenfreunde müssen erkennen, dass sie es in der Hand haben, das Kleingartenwesen mit den, auch für Geringverdiener erschwinglichen Pachtpreisen, zu erhalten. Das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserer Gesellschaft darf nicht verloren gehen. Das Gute muss bewahrt werden, um den sozialen Frieden zu erhalten.

Kreisverband der Garten- und Siedlerfreunde des Kreises Gotha e.V.
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Donnerstag 08.00 Uhr - 12.00 Uhr