Gespräch mit dem Bürgermeister





Gesprächsrunde des Oberbürgermeisters mit den Kleingartenvereinen am 21.11.2019

Im Turnus von 2 Jahren lädt der Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Knut Kreuch, Vertreter aus Kleingartenvereinen der Stadt Gotha, in das Rathaus ein. Dort haben unsere Kleingärtner die Möglichkeit mit sachkundigen Vertretern der verschiedenen Abteilungen der Stadt Gotha (Garten-, Park- und Friedhofsamt, Umweltamt, Tiefbauamt, Forstamt) und des Kreisverbands der Garten- und Siedlerfreunde Gotha, ihre Probleme zu besprechen und nach Lösungen zu suchen. Der Oberbürgermeister sprach über die Bedeutung der Kleingärten als "Grüne Lunge" für die Stadt Gotha. Die Kleingartenanlagen sind in der Anzahl stabil geblieben. Wohngebiete sind nicht auf Flächen, die als Kleingärten genutzt werden, geplant. Trotzdem sollten die Flächennutzungspläne immer wieder einmal von den Verantwortlichen für das Kleingartenwesen gesichtet werden. Frau Hess – Garten, Park- und Friedhofsamt der Stadt Gotha gab zu Beginn der Veranstaltung einen kurzen Abriss über die Entstehung der Kleingärten in Deutschland.

Hans Jecke, Vorsitzender des KV der Garten- und Siedlerfreunde Gotha, sprach über die Bedeutung der Ware Boden im Kapitalismus. Durch den demographischen Wandel haben Gartenanlagen Leerstand zu verkraften, was zu finanziellen Problemen in den Vereinen führt. Einigen Vereinsvorsitzenden sprachen Probleme aus ihren Gartenanlagen an, die seit dem vergangenen Zusammentreffen im Rathaus, nicht zur Zufriedenheit der Kleingärtner gelöst werden konnten.

Breiten Rahmen nahm die Diskussion zur kleingärtnerischen Nutzung ein. Hier gingen die Meinungen oft auseinander. Streitthema waren die Wald- und Nadelbäume und die Forderung in der Rahmenkleingartenordnung, diese aus den Parzellen zu entfernen. Unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes sollten hier die Vorschriften neu überdacht werden.

Kreisverband der Garten- und Siedlerfreunde des Kreises Gotha e.V.
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